Wieslab® Celiac hs Screen

Unser Partner Eurodiagostica hat vor kurzem einen neuen hoch sensitiven ELISA Kit zur Diagnostik von Zöliakie auf den Markt gebracht.

Wieslab® Celiac hs Screen - Nächste Generation hoch-sensitiver Zöliakie-Diagnostik.


Zöliakie - eine von den häufigsten Nahrungsmitteln induzierte Störung.

 

 


Etwa 1% der Population in der westlichen Hemisphäre ist davon betroffen.1,2  Ähnliches Auftreten ist in Nord-Afrika, im Nahen Osten, in Indien und in Teilen Chinas zu beobachten. 3,4  Viele  Leute wissen nicht einmal, dass sie von Zöliakie betroffen sind.5,6  Somit ist eine frühzeitige Diagnostik äußerst wichtig um das Fortschreiten der Krankheit und die dazu assoziierte erhöhte Morbidität zu vermeiden.

 

Klinische Konsequenzen der Zöliakie sind:

Mangelernährung, Hyposplenismus, Abnormale Leberfunktion, Dermatitis herpetiformis, Abnormale Gerinnung, Anämie,  Hyperparathyreoidismus, Osteoporosis, Infertilität,  Wachstums-Retardation, Pubertäre  Verspätung, Infektionen.

Diagnostik

Der Golden Standard bei der Diagnostik der Zöliakie laut dem March Score ist immer noch ein histologischer Befund aus einer Biopsie. 

Folgende serologische Tests sind heutzutage in der Routine Diagnostik in Verwendung:

  • anti-Endomysium Antikörper (EMA) IgA mittels IFT
  • anti-Gliadin Antikörper IgG/IgA mittels ELISA
  • anti-deamidierte Gliadin Antikörper IgG/IgA mittels ELISA
  • anti-tissue Transglutaminase (tTg) IgA mittels ELISA

 

Mit dem neuen Wieslab® Celiac hs Screen folgt Eurodiagnostica den neuen klinischen Richtlinien 2012  von ESPHGHAN* und NASPGHAN *, wo z.B. steht:

”As an alternative for total IgA serum, direct testing for IgG anti DGP antibodies  can be performed.”

Referenz:

Husby S,  et. al. European Society for Pediatric Gastroenterology, Hepatology, and Nutrition guidelines for the diagnosis of coeliac disease. J Pediatr Gastroenterol Nutr. 2012 Jan;54(1):136-60.

 *ESPHGHAN European Society for Pediatric Gastroenterology, Hepatology and Nutrition NASPGHAN North American Society for Pediatric Gastroenterology, Hepatology and Nutrition

Eigenschaften des Wieslab® Celiac hs Screen Test-Kit

Der Wieslab® Celiac hs Screen Kit besitzt eine sehr hohe Sensitivität bei Zöliakie und  kann sowohl als alleiniger Screening-Test bei Verdacht auf Zöliakie als auch ergänzend zum anti-tissue Transglutaminase-Test eingesetzt werden. Der Wieslab® Celiac hs Screen Test passt sehr gut zu den ESPGHAN/NASPGHAN Richtlinien für die Diagnose von Zöliakie.

 

Erstklassiger Screening-Test

Wieslab® Celiac hs Screen ist ein Enzyme-Linked-Immunosorbant-Assay (ELISA) für die semi-quantitative Bestimmung von IgG-Antikörpern in humanem Serum für Zöliakie-spezifische Peptid-Antigene. Der Test wird zum Nachweis von Antikörpern aus einer einzelnen Serumprobe verwendet. Die Resultate dieses Tests werden als Hilfe bei der Diagnose von Zöliakie eingesetzt.

Einzigartiger Nachweis der Zöliakie

Der Wieslab® Celiac hs Screen Test basiert auf einem einzigartigen, synthetischen deamidierten Gliadin-Peptid, das ein wohldefiniertes T-Zell-stimulierendes toxisches Epitop enthält, von dem man wiederum weiß, dass es an der Zöliakie beteiligt ist.

Der Test ist das Resultat einer internationalen Kooperation mit dem Ziel, die grundlegenden molekularen Mechanismen hinter der Zöliakie zu erforschen und wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Frits Koning, University Medical Center, Leiden entwickelt.

Ihre Vorteile

Hervorragend für Screening

✔ Höhere Sensitivität als anti-tTG
✔ Höhere Sensitivität als anti-Gliadin
✔ Höhere Sensitivität als andere anti-deamidierte Gliadine
✔ Gleiche hohe Spezifität

 

Spart Zeit und Geld

✔ Verwendung von IgG-Konjugat  – keine Erfordernis der Gesamt-IgA-Testung

✔ Keine Erfordernis zusätzlicher Gliadin-Testung

✔ Harmonisiert für die Automatisierung

 

Einzigartiges Produktdesign

✔ Basiert auf einem einzigartigen Peptid-Antigen, das von Zöliakie-verursachenden T-Zellen erkannt wird

✔ Entwickelt in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Frits Koning, University Medical Center, Leiden

Bestelldaten

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Zusätzliche Literatur

Referenzen

  1. Koning F (2005) Gastroenterology 129:1294–1301
  2. Abadie V, Sollid LM, Barreiro LB, Jabri B (2011). Annu Rev Immunol 29:493–525
  3. Koning F, Res Clin Gastroenterol. 2005 Jun;19(3):373-87.
  4. Sollid LM, Nat Rev Immunol. 2002 Se;2(9):647-55.
  5. Koning F, et.al. Semin Immunopathol. 2012 Jul;34(4):541-9.
  6. Vermeersch P, et.al. Clin Biochem. 2011 Feb;44(2-3):248-50.
  7. Vermeersch P, et.al. Clinica Chimica Acta Volume 413, Issues 21–22. 2012 Nov 12;1761–1767.
  8. Corrao G, et. al. Mortality in patients with coeliac disease and their relatives: a cohort study. Lancet. 2001 Aug 4;358(9279):356-61.

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