IMTEC-Phospholipid-Antibodies Screen IgG/IgM ELISA

Anti-Phospholipid-Antikörper (APL) werden zur Diagnose des Antiphospholipid-Syndroms (APS) und des Systemischen Lupus Erythematodes (SLE) herangezogen1,2. Sie sind aber auch bei anderen Autoimmunerkrankungen, wie z.B. Autoimmune Hepatitis, nachweisbar. Der IMTEC-Phospholipid-Antibodies Screen ELISA erfasst die diagnostisch relevanten und als gleichwertig angesehenen Anti-Phospholipid-Antikörper3.  Ein Test auf das Vorhandensein von APL ist angezeigt bei:

• Systemischem Lupus Erythematodes

• Verdacht auf primäres Antiphospholipid-Syndrom (pAPS)

• Verdacht auf sekundäres Antiphospholipid-Syndrom (sAPS)

• Thrombophilie und spontanem Abort in Risikogruppen

• Rezidivierender Thrombophilie

• Verdacht auf Thrombophilie bzw. Lupus-ähnliche Erkrankungen. 


Antiphospholipid Antikörper sind bei 15-20% von allen Fällen mit tiefer Venenthrombose und bei 33% von Herzinfarkten bei Personen unter 50 Jahren vorhanden. Antiphospholipid Antikörper sind die Hauptursache bei wiederkehrenden Fehlgeburten und Schwangerschaftskomplikationen. Nach der Diagnose der Erkrankung  kann eine passende Therapie eingesetzt werden um die rezidivierenden Symptome vermeiden zu können.

 

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Verwendungszweck und Methode

IMTEC-Phospholipid-Antibodies Screen IgG/IgM ELISA ist ein indirekter Enzymimmunoassay (ELISA) für den quantitativen Nachweis von IgG- und IgM-Klasse Autoantikörpern gegen Phospholipide in humanem Serum zur Unterstützung der Diagnose des Anti-Phospholipid Syndroms (APS). 

 

Das Prinzip des Tests beruht auf der Immobilisierung der Phospholipide Cardiolipin (CL), Phosphatidsäure (PA), Phosphatidylethanolamin (PE), Phosphatidylinositol (PI), Phosphathidylserin (PS) und humanem beta2Glykoprotein I (b2GPI) an der festen Phase und anschließender Bindung der Anti-Phospholipid-Antikörper.  Der Nachweis der gebundenen Antikörper erfolgt durch ein Gemisch zweier Antikörper, die gegen humanes IgG bzw. IgM gerichtet und mit dem Enzym Meerrettich-Peroxidase (POD) konjugiert sind. Die Farbintensität nach Zugabe der Substratlösung ist proportional zur Konzentration der nachgewiesenen Antikörper.

 

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Vorteile, Eigenschaften und Antigen-Kombination

Der neue Test ist ideal:

  • für Labors, die in Koagulation und Hämostase arbeiten
  • für Labors mit Schwangerschafts-Monitoring
  • für Kinderwunschzentren
  • als Screeningtest für Labors die schon einzelne APS-Parameter durchführen
  • für Labors, die gerade mit APS Screening anfangen


Eigenschaften des Tests:

  • 96 Bestimmungen
  • Probenmaterial: Serum
  • Messbereich: 6-100 U/ml
  • Inkubationen: Alle Schritte bei RT
  • Proben Volumina: 10 µl
  • Inkubationszeit: 100 Min. gesamt


Folgende Antigen-Kombination verleiht den Test seine Einzigartigkeit:

  • Cardiolipin
  • Beta-2-glycoprotein I
  • Phosphatidsäure
  • Phosphatidylinositol
  • Phosphatidylserine
  • Phosphatidylethanolamin

 

QuickGuide zum Test.

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Referenzen

1. Cohen D. et al., Diagnosis and management of the antiphospholipid syndrome, Brit Med J 340, 1125-1132 (2010)


2. Favaloro E., Wong R. C. W., Laboratory testing for the anti-phospholipid syndrome: making sense of antiphospholipid antibody assays, Clin Chem Lab Med 49, 447-461 (2011)


3. Galli M., Interpretation and recommended testing for anti-phospholipid antibodies, Semin Thromb Hemost 38, 348-352 (2012)


4. Miyakis S. et al., International consensus statement on an update of the classification criteria for definite antiphospholipid syndrome (APS), J Thromb Haemost 4 (2), 295-306 (2006) 

Bestelldaten

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Einführungsaktion

Als Aktion zum Kennenlernen bieten wir den neuen IMTEC Phospholipid-Antibodies Screen ELISA IgG/IgM für

€ 250,00/Kit bis zum 31.12.2015 an. Bitte beachten Sie auch die Aktionen auf unserer Homepage.

Zusätzliche Literatur

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  • Dr. Kamilla Nawrot-Wawrzyniak

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